
Auch der WDR findet uns interessant
Am Dienstagabend tagte der Haupt- und Finanzausschuss. Neben den Gebühren für die Übergangsheime ging es auch um die Finanzsituation der Stadt. Die unterjährige Entwicklung haben wir im Blick, wobei sich zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht viel sagen lässt. Insbesondere die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen ist immer wie eine Wundertüte und die Zahlen pendeln während des Jahres hoch und runter. Gespannt bin ich, ob und in welcher Form die Kommunen von den Sonderschulden profitieren werden, die in Berlin beschlossen wurden. Ich würde mir wünschen, dass wir entsprechende pauschale Investitionszuweisungen bekommen, die wir dann sinnvoll für unsere Infrastruktur einsetzen könnten. Die Kommunen vor Ort wissen ohnehin am besten, wo sie investieren müssen. Meine langjährige Berufserfahrung sagt mir allerdings, dass es so nicht laufen wird. Stattdessen werden wahrscheinlich hochkomplizierte Förderprogramme entwickelt, von denen wegen des notwendigen Eigenanteils wieder einmal nur die reichen Kommunen profitieren. Ich würde aber gerne unrecht behalten.
Nach der Ausschusssitzung hat noch die Jury zur Vergabe des diesjährigen Heimatpreises beraten. In diesem Jahr sind ungewöhnlich zahlreiche Bewerbungen für den Preis eingegangen, was mir zeigt, dass dieser Preis attraktiv ist und unser Vereinsleben vielfältig und aktiv. Vertreter aus allen Fraktionen und der Verwaltung haben ihre Bewertungen abgegeben und am Ende gab es einen Beschlussvorschlag für den Rat. Der Rat entscheidet in der nächsten Woche abschließend über die Preisvergabe und wie das immer so ist, haben alle den Preis verdient, aber am Ende kann es nur drei Preisträger geben.
Mittwochabend hat der Arbeitskreis Wirtschaftswegekonzept zusammengesessen. Wir erarbeiten gerade ein Konzept, das Voraussetzung dafür ist, dass wir für Sanierungsmaßnahmen Fördermittel erhalten können. Die Wirtschaftswege werden hierfür priorisiert, wobei dabei auch auf die unterschiedlichen Nutzungen geachtet wird. Wirtschaftswege dienen eben nicht nur der Landwirtschaft, sondern zum Beispiel auch dem Radverkehr oder sie sind Bestandteil von Wander- und Spazierwegen. Deswegen sind in diesem Arbeitskreis neben der Landwirtschaft auch Vertreter aus der Forstwirtschaft, dem Tourismus und dem Naturschutz vertreten. Auch ein Vertreter der Bezirksregierung hat teilgenommen. In dieser Sitzung ging es vor allem darum, die nach der Beteiligung der Öffentlichkeit eingegangenen Anregungen abzuwägen. Die Zahl der Anregungen hält sich übrigens in Grenzen.
In dieser Woche haben wir einen Zuwendungsbescheid bekommen, damit wir weitere digitale Tafeln für die Grundschule am Schlosspark in Schieder und die Alexander Zeiß-Grundschule in Schwalenberg kaufen können. Damit werden wir dann die letzten digitalen Tafeln beschaffen und dieses Projekt zunächst abschließen.
Sonntagabend, also heute, fand eine Besprechung beim Schützenverein Siekholz statt. Geplant wird nämlich eine gemeinsame Veranstaltung aller Schützenvereine des Stadtgebietes, damit diese enger zusammenrücken. Kirchturmdenken ist nämlich out, auch wenn das noch immer nicht alle (außerhalb des Schützenwesens) erkannt haben.
Am Samstag war wieder einmal einiges rund um die Künstlerklause los. Neben einem Fotoshooting gab es ein tolles Rahmenprogramm und der WDR hat den ganzen Nachmittag gedreht. Am Dienstag soll dazu etwas in der Lokalzeit OWL gesendet werden. Es geht um eine gemeinsame Bewerbung des Kreises Lippe und des Landesverbandes um Fördermittel für Kultur im ländlichen Raum und wir sind quasi Teil der Bewerbung. Auf jeden Fall haben zahlreiche Gäste, die von der Aktion nichts gewusst haben, interessiert geguckt, was da in Schwalenberg so los ist.